Fragen und Antworten zur neuen offenen Softwareplattform "Echelon Control System", zur erweiterbaren Hardware "Edge Control Node" und zu Duke Energy
New York City, New York – 8. September 2010 – die Echelon Corp. (NASDAQ: ELON) hat heute auf einer Sonderveranstaltung in New York City das Echelon Control System (ECoS) angekündigt, eine neue offene Softwareplattform zur verteilten Steuerung intelligenter Stromnetze. ECoS läuft überall am Netzrand auf der neuen Edge Control Node (ECN) 7000-Plattform, einer Serie von offenen und erweiterbaren Hardwarelösungen. Echelon gab heute zudem bekannt, dass Duke Energy erster ECoS-Kunde sein wird.
Ankündigung und Plattform
F: Was wird heute angekündigt?
A: Wir kündigen heute die Softwareplattform Echelon Control System (ECoS) an, und außerdem die ersten unter ECoS laufenden Produkte, nämlich die aus erweiterbarer Hardware bestehende Serie Edge Control Node (ECN) 7000. Diese auf einem offenen Standard basierende Software/Hardware-Kombination bringt intelligent verteilte Steuerung zum Netzrand und ebnet dadurch den Weg für besonders reaktionsschnelle, zuverlässige, automatisierte, selbstheilende und intelligente Stromnetze. An dieser Stelle möchten wir auch unseren ersten ECN 7000-Kunden bekannt geben: Duke Energy hat uns einen Großauftrag für Produkte der ECN 7000-Serie im Wert von über 14,5 Mio. USD erteilt.
F: Was ist intelligent verteilte Steuerung?
A: Bei intelligent verteilter Steuerung werden Sensorik und Steuerung im gesamten Stromnetz verteilt. Es gibt keine einzelnen Entscheidungsstellen und somit auch keine einzelnen Ausfallstellen. Entscheidungen werden näher an der Steuerzentrale getroffen, was kürzere Reaktionszeiten und höhere Zuverlässigkeit bei geringeren Kommunikationskosten zur Folge hat.
F: Warum wird intelligent verteilte Steuerung benötigt?
- Intelligent verteilte Steuerung sorgt für die Einhaltung der erforderlichen Reaktionszeit.
- Intelligent verteilte Steuerung erhöht die Überlebensfähigkeit des Systems.
- Intelligent verteilte Steuerung erhöht die Zuverlässigkeit.
- Intelligent verteilte Steuerung senkt Kosten.
F: Was ist ECoS?
A: ECoS ist ein offenes und sicheres Anwendungsframework, bestehend aus einem Software Development Kit und entsprechenden Verwaltungstools, das die intelligent verteilte Steuerung am Netzrand ermöglicht. Beim ECN 7000 stellt ECoS mehrere zentrale Dienste bereit, die gemeinsam mit fest integrierten ECoS-Anwendungen die zur gleichzeitigen, kooperativen Ausführung mehrerer Anwendungen benötigte Software-Infrastruktur bilden. Diese ermöglicht die Überwachung und Steuerung von Einheiten bei der Implementierung intelligenter Stromnetze.
F: Ist ECoS ein Betriebssystem?
A: ECoS ist mehr als ein Betriebssystem. Es besteht aus mehreren Werkzeugen und Diensten und bildet zusammen mit diesen ein Framework, das es einfach macht, leistungsfähige Anwendungen für intelligent verteilte Steuerung zu entwickeln. Man könnte sagen, dass ECoS für intelligente Stromnetze ungefähr das ist, was Android für Smartphones ist. Android bietet als Linux-basiertes, offenes und sicheres Software-Framework eine Reihe von Diensten und Hilfsmitteln an, die die Entwicklung von Apps für Smartphones vereinfachen. In vergleichbarer Weise bietet ECoS als Linux-basiertes, offenes und sicheres Software-Framework eine Reihe von Diensten und Hilfsmitteln an, die die Entwicklung von Apps für intelligente Stromnetze vereinfachen.
F: Warum ist ECoS wichtig?
A: So wie Anwendungsframeworks den Markt für Smartphones durch die Schaffung unzähliger Apps und Innovationen von Grund auf verändert haben, erwarten wir dies auch beim Markt für intelligente Stromnetze durch ECoS. Die ECoS-Plattform ermöglicht es Energieversorgern und ihren Partnern, in kürzester Zeit "ECoS-Apps" zu erstellen, mit denen die Energieversorger die Herausforderungen an ein Lastmanagement der nächsten Generation erfüllen, die Effizienz lokaler Stromnetze optimieren, Stromausfälle antizipieren und die Versorgung rasch wiederherstellen sowie andere Dienste in intelligente Stromnetze einführen können. Eine ECoS-App könnte beispielsweise die Stromqualität und die Stärke des Leitungssignals überwachen und Anomalien wie z. B. Spannungsschwankungen erkennen, damit Energieversorger den Ort eines sich möglicherweise anbahnenden Stromausfalls vorhersehen und diesen rechtzeitig abwenden können.
F: Was genau sind die Hardwareprodukte der ECN 7000-Serie?
A: Bei der ECN 7000-Serie handelt es sich um eine offene und erweiterbare Serie von Hardwareprodukten, die für das intelligente Stromnetz entwickelt wurden. Die ECN 7000-Einheiten sind die ersten unter ECoS laufenden Produkte. Wir stellen heute zwei Produkte dieser Serie vor: eines mit einem besonders robusten Gehäuse zur Verwendung im Freien an der Seite eines Padmount-Transformers oder an einem Strommast und ein weiteres zur Verwendung in geschlossenen Räumen. Unter ECoS bringt die ECN 7000-Serie intelligent verteilte Steuerung zum Netzrand und ebnet dadurch den Weg für besonders reaktionsschnelle, zuverlässige, automatisierte, selbstheilende und intelligente Stromnetze. Sie bildet eine wichtige Erweiterung des Networked Energy Services-Systems (NES) von Echelon.
F: Was meinen Sie damit, wenn Sie sagen, dass die ECN 7000-Produktserie "offen und erweiterbar" ist?
A: Produkte der ECN 7000-Serie verfügen über offene, dokumentierte Schnittstellen, die es Drittanbietern ermöglichen, zusätzliche Hardware- und Software-Optionen zu entwickeln. Diese Schnittstellen wurden vollständig offengelegt, das heißt, sie sind ohne Lizenzierungshürden frei verfügbar. Wir möchten durch diese offenen Schnittstellen den Boden für eine Community aus Hardware-Entwicklern bereiten, die Peripheriekarten zum Anschluss an die unzähligen Geräte entwickeln, die es dort draußen gibt, aber auch für Software-Entwickler, die neue und innovative ECoS-Apps für intelligente Stromnetze entwickeln. Ein Drittanbieter könnte beispielsweise eine Optionskarte mit dazugehörigem Softwaretreiber entwickeln, um die Anbindung an ein Netzwerk mit Infrastruktur für intelligente Zähler- und Messtechnik (Advanced Metering Infrastructure, AMI) zu ermöglichen und somit AMI-Daten für ECoS-Apps bereitzustellen.
F: Warum sind die Produkte der ECN 7000-Serie wichtig?
A: Bisher fehlte ein wichtiges Element, das es ermöglicht hätte, das ganze Potenzial intelligenter Stromnetze auszuschöpfen. Bei diesem fehlenden Element handelte es sich um einen intelligenten Verbindungspunkt am Netzrand. Indem sie intelligente Steuerung am Niederspannungstransformer in das Stromnetz einbinden, werden ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie die Zuverlässigkeit und Überlebensfähigkeit des Systems in eine neue Dimension führen, denn durch sie werden zentrale Ausfall- und Schwachstellen eliminiert. ECoS stellt die nahezu in Echtzeit reagierenden Hilfsmittel bereit, die benötigt werden, um die Effizienz des Netzes zu erhöhen, Ausgewogenheit darin herzustellen und die Steuerung am Netzrand zu verbessern.
F: Was ist der Unterschied zwischen ECoS und den Produkten der ECN 7000-Serie?
A: ECoS ist die Software-Plattform, auf der die Produkte der ECN 7000-Serie laufen. Man könnte sagen, dass ECoS den Antrieb für Edge Control Nodes bildet, genau wie Droid-Telefone von Android angetrieben werden.
F: Was meinen Sie mit "Netzrand"?
A: Der Netzrand wird manchmal auch als "letzte Meile" des Verteilernetzes bezeichnet. Dies ist der kritische Punkt, wo das Stromnetz an die Kunden angebunden wird.
F: Warum ist der Netzrand wichtig?
A: Der Netzrand ist wichtig, weil sich die an ihn gestellten Anforderungen dramatisch verändern. Dabei hat sich der Aufbau des Netzrands seit den Tagen von Edison und Westinghouse im späten 19. Jahrhundert nicht mehr geändert.
- Durch Regierungspolitik ändert sich die Art und Weise der Versorgung.
- Das Kundenverhalten bewirkt dramatische Veränderungen am Netzrand.
- Wirtschaftliche Faktoren und Aspekte der nationalen Sicherheit machen die Zuverlässigkeit und Überlebensfähigkeit des Netzes wichtiger als je zuvor.
- Weltweit wächst die Nachfrage nach Elektrizität; in Zukunft ist daher mehr Effizienz gefragt.
F: Warum ist Echelon das richtige Unternehmen, um diese Plattform in die Branche einzuführen?
A: Echelon hat 20 Jahre erwiesener, verlässlicher und konkurrenzloser Erfahrung im Bereich der Netzsteuerung und Software-Innovation. Dieser Erfahrung verdanken wir die besonderen Erkenntnisse und Fähigkeiten, die benötigt werden, um die von den Anforderungen des intelligenten Stromnetzes benötigte Infrastruktur zu schaffen:
- Robustheit und Zuverlässigkeit: Bei Echelon-Systemen gibt es keine einzelnen Ausfallstellen, und mit ihrer lokalen Intelligenz können sie Ausfälle prognostizieren und entsprechend flexibel reagieren.
- Skalierbarkeit: Ein System kann nur eine Handvoll Knoten bis hin zu vielen Millionen Knoten umfassen.
- Interoperabilität: Produkte und Anwendungen unterschiedlicher Anbieter arbeiten zusammen.
- Anpassungsfähigkeit: Steuersysteme sind langlebig, doch die Außenwelt entwickelt sich in einem noch nie dagewesenen Tempo weiter. Echelon hat Erfahrung mit der Entwicklung von Systemen, die neu aufkommende Technologien sofort nutzen können, ohne dass bereits installierte Geräte wieder ersetzt werden müssen. Das intelligente Stromnetz kann nicht alle paar Jahre einfach demontiert und in modernisierter Form wieder aufgebaut werden. Es muss imstande sein, neu entstandene Technologien sofort einzubinden.
Wir haben dies in einer Weise ermöglicht, die es Entwicklern leicht macht, entsprechende Geräte herzustellen, die von Endbenutzern problemlos installiert, verwaltet und gepflegt werden können.
F: Wodurch unterscheidet sich das intelligente Stromnetz vom intelligenten Messen?
A: Das intelligente Stromnetz ist breiter angelegt als intelligentes Messen. Ein intelligentes Zählersystem ist lediglich eine einzelne Anwendung innerhalb des intelligenten Stromnetzes. Mit dem Begriff "intelligenter Zähler" können unterschiedliche Dinge gemeint sein, doch grundsätzlich denkt man dabei an eine bedarfsabhängige Regelung der Versorgung durch Einführung einer vom Verbrauchszeitpunkt abhängigen Abrechnung. Dabei wird der Verbraucherendpreis an die im Tagesverlauf schwankenden, den Energieversorgern entstehenden Energiekosten angeglichen, und der Verbraucher erhält Einsicht in seine täglichen Verbrauchsprofile, um sein Verbrauchsverhalten ändern und somit Lastsenkungen oder -verschiebungen bewirken zu können.
Das intelligente Stromnetz übertrifft die Möglichkeiten intelligenter Zählersysteme, da es breiter angelegte Dienste nutzt, die die Zuverlässigkeit, Überlebensfähigkeit und Reaktionsfähigkeit des Stromnetzes erhöhen. Mit intelligenten Stromnetzen können Energieversorger die Herausforderungen an ein Lastmanagement der nächsten Generation erfüllen, die Effizienz lokaler Stromnetze optimieren, Stromausfälle antizipieren und die Versorgung rasch wiederherstellen sowie andere Dienste einführen. Anders als die meisten intelligenten Zählersysteme, bieten NES-Messgeräte weit mehr als nur grundlegende Abrechnungsfunktionen: Sie liefern wichtige Informationen zur Funktionstüchtigkeit und zum Status des Stromnetzes, die für den Aufbau von intelligenten Stromnetzen in vielen Fällen unverzichtbar sind.
F: In welchem Maße basiert ECoS auf quelloffenen Betriebssystemen, Treibern usw.?
A: ECoS setzt auf das Betriebssystem Linux auf. ECoS-Apps werden mit Eclipse entwickelt, das weltweit am häufigsten eingesetzte quelloffene Entwicklungswerkzeug für Embedded Software.
F: Welche Sicherheitsfunktionen beinhaltet ECoS?
A: Man hört häufig davon, dass das Stromnetz Hacker-Angriffen ausgesetzt sein könnte. A: Erstklassige Sicherheit zu gewährleisten, war der Dreh- und Angelpunkt bei der Entwicklung von EcoS und der ECN 7000-Serie. Sicherheitsfunktionen wurden durchgehend integriert, dazu gehören beispielsweise physische Sicherheitsmaßnahmen wie manipulationssichere Schrauben zur Befestigung des ECN 7000-Gehäuses, ein unabhängig vom Einschaltzustand des ECN 7000 überwachter Sensor zur Manipulationserkennung, aber auch eine integrierte GPS-Positionserkennung (die Aufschluss darüber gibt, ob der ECN 7000 bewegt wurde), Unterstützung für SSL-Verbindungen, 128-Bit-Verschlüsselung mit Schutz vor Replay-Angriffen, starke Authentifizierung, Firewall-Schutz, 802.11X-Sicherheit, Zugriffskontrolllisten, Verhinderung von Denial-of-service-Angriffen sowie andere in die ECoS-Software integrierte Funktionen.
Produkt
F: Was genau ist das NES-System?
A: Echelons Networked Energy Services-System (NES) ist eine offene Plattform für das intelligente Stromnetz, die über ein webbasiertes Netzwerkbetriebssystem den Zugriff auf intelligente Geräte in einem IP-basierten Netzwerk ermöglicht. Auf Unternehmensebene bietet die NES-Systemsoftware als Netzwerkbetriebssystem für das intelligente Stromnetz skalierbare, sichere Web-Dienste zur Erfassung von Informationen aus Millionen von installierten Geräten sowie zu deren Verwaltung und Steuerung. Zu den im NES-System verwendeten Geräten am Netzrand gehören NES-Datenkonzentratoren, die Überwachungs-, Steuerungs- und Verwaltungsdienste für die ans Niederspannungsstromnetz angeschlossenen Geräte bereitstellen, sowie ECN 7000-Einheiten, die beliebige Geräte in das Netz integrieren können, unabhängig vom verwendeten Protokoll und von der jeweiligen Netzanbindung. Netzweit versetzt das NES-System intelligente Geräte in die Lage, das Niederspannungsstromnetz als zuverlässiges und sicheres Netzwerk zu verwenden. Über die grundlegenden AMI-Funktionen wie nutzungszeitabhängige Abrechnung hinaus liefern NES-Messgeräte eine Fülle von Informationen zu Status und Funktionstüchtigkeit des Netzes, z. B. die Blindleistung, die Spannung, den Phasenstrom, den Leistungsfaktor, die Frequenz und den Klirrfaktor. Darüber hinaus bieten NES-Messgeräte im Zusammenspiel mit dem NES-Datenkonzentrator oder der ECoS NES-Datenkonzentrator-App einen automatischen Topologieverwaltungsdienst, der die Verbindung zwischen den Messgeräten und den Niederspannungstransformern "kartografisch" darstellt. Diese Informationen bilden eine unverzichtbare Komponente beim Lastmanagement der nächsten Generation sowie von Anwendungen zur automatisierten Verteilung in Mikronetzen.
F: Inwiefern erweitert die ECN 7000-Serie die Möglichkeiten des NES-Systems?
A: Die ECN 7000-Serie verwendet ECoS zur Ausführung von Echelon- und Fremdanbieter-Anwendungen und erweitert dadurch die Abdeckung und Leistungsfähigkeit des NES-Systems, und zwar nicht nur in Bezug auf die direkt ans Niederspannungsnetz angeschlossenen Geräte, sondern auch auf sonstige Geräte, die andere Kommunikationsprotokolle verwenden und über andere Transportmedien angebunden sind. Mit dem ECN 7000 lassen sich Informationen zu beliebigen Geräten unabhängig vom verwendeten Kommunikationsprotokoll und Transportmedium in lokale Entscheidungssoftware und in Unternehmensanwendungen integrieren, sodass für Echelon und seine Partner vielfältigere Marktchancen sowie für Energieversorger vielseitigere Funktionalitäten entstehen.
F: Ersetzen Produkte der ECN 7000-Serie NES-Datenkonzentratoren?
A: Nein. NES-Datenkonzentratoren werden auch weiterhin angeboten und stellen eine ideale Lösung für Energieversorger dar, die durch den Einsatz eines intelligenten Stromnetzes oder intelligenten Messsystems das ganze Potenzial des Niederspannungsnetzes ausschöpfen möchten, um Kosten zu senken und die Betriebseffizienz zu verbessern. Energieversorger, die Informationen aus anderen Geräten in ihre intelligenten Stromnetze einbinden oder die große Vielfalt der demnächst verfügbaren Fremdanbieter-Anwendungen nutzen möchten, erhalten mit der ECN 7000-Serie eine Ausweitung des NES-Systems, da es nicht nur direkt an das Niederspannungsnetz angeschlossene Geräte umfasst, sondern auch weitere Geräte, die andere Kommunikationsprotokolle verwenden oder über andere Transportmedien angebunden sind. Einer der zentralen Dienste, die von der ECoS-Plattform bereitgestellt werden, ist der NES-Datenkonzentratordienst. Dieser bietet die Möglichkeit, Produkte der ECN 7000-Serie und NES-Datenkonzentratoren in ein und demselben System gemischt und aufeinander abgestimmt einzusetzen. Auf diese Weise können Energieversorger Unterstützung für zusätzlich angeschlossene Geräte und die verteilten Steuerungsmöglichkeiten von ECoS-Apps in das System aufnehmen, wo dies sinnvoll ist.
F: Bedeutet die offene Konnektivität von ECoS und der Produkte der ECN 7000-Serie, dass NES-Systeme in Zukunft möglicherweise keine NES-Messgeräte von Echelon mehr enthalten werden?
A: Das ist richtig; ein im Einsatz befindliches NES-System enthält möglicherweise keine NES-Messgeräte von Echelon, vielleicht sogar überhaupt keine Messgeräte. Das NES-System war von Anfang an als Kernstück des intelligenten Stromnetzes ausgelegt, und nicht nur als gewöhnliches AMI-System. Dieser Gedanke sollte auch durch den Namen NES – Network Energy Services – vermittelt werden. Beim NES-System ging es immer um den Aufbau eines Netzwerks aus intelligenten Geräten, die im Zusammenspiel miteinander eine Vielzahl energierelevanter Dienste bereitstellen und somit genau das bieten, was heute gemeinhin als intelligentes Stromnetz bezeichnet wird. NES-Messgeräte waren die ersten und am häufigsten mit dem NES-System verbundenen Geräte; die Anbindung von Geräten an das System muss jedoch nicht notwendigerweise auf sie beschränkt bleiben. Es steckt enormes Nutzpotenzial in intelligent verteilter Steuerung am Transformer: Optimierung der Netzeffizienz, rechtzeitige Antizipierung von Stromausfällen, automatische Wiederherstellung von Diensten, Erfüllung zukünftiger Anforderungen an Mikronetze und Implementierung weiterer Dienste für intelligente Stromnetze, die weit über die Möglichkeiten intelligenter Zähler hinausgehen.
Und obwohl NES-Messgeräte kein unverzichtbarer Bestandteil des Systems sind, bieten sie dennoch einen enormen Nutzwert und liefern wichtige Informationen, die weit über die grundlegenden AMI-Funktionen wie z. B. nutzungszeitabhängige Abrechnung hinausgehen. NES-Messgeräte liefern eine Fülle von Informationen zu Status und Funktionstüchtigkeit des Netzes, z. B. Blindleistung, Spannung, Phasenstrom, Leistungsfaktor, Frequenz und Klirrfaktor. Darüber hinaus bieten NES-Messgeräte im Zusammenspiel mit der ECoS NES-Datenkonzentrator-App einen automatischen Topologieverwaltungsdienst, der die Verbindung zwischen den Messgeräten und den Niederspannungstransformern "kartografisch" darstellt. Diese Informationen bilden eine unverzichtbare Komponente beim Lastmanagement der nächsten Generation sowie von Anwendungen zur automatisierten Verteilung in Mikronetzen.
F: Arbeiten Produkte der ECN 7000-Serie mit Zählern anderer Anbieter zusammen?
A: Ja, die Produkte der ECN 7000-Serie und die ECoS-Plattform sind vollkommen offen. Die Produkte der ECN 7000-Serie bieten integrierte Unterstützung für NES-Messgeräte sowie optional die Möglichkeit, AMR-Daten aus Badger-Gaszählern oder anderen AMR-HF-Systemen im 900-MHz-Band auszulesen. Darüber hinaus bieten Produkte der ECN 7000-Serie offene, dokumentierte Hardware- und Software-Schnittstellen, die es anderen Anbietern erlauben, beliebige Netztypen in das ECN-Produkt und die ECoS-Plattform zu integrieren. Diese anderen Zähler können von ECoS-Apps verwaltet werden und präsentieren anderen ECoS-Apps, Unternehmenssystemen oder über die NES-Systemsoftware ihre gesamten Daten und Steuerungsmöglichkeiten.
F: Warum sollte jemand einen bereits vorhandenen AMR-Zähler in das ECN integrieren wollen?
A: Viele Energieversorger verfügen über AMR-Zähler, die noch nicht vollständig abgeschrieben sind und daher kurzfristig nicht ausgetauscht werden sollen. Für viele Energieversorger stellt dies eine wichtige Hürde dar, wenn es um die Schaffung der geschäftlichen Voraussetzungen für ein Projekt zur Einführung eines intelligenten Stromnetzes geht. Die Integration von AMR-Zählern über die Produkte der ECN 7000-Serie bietet eine Reihe von Vorteilen. Durch ECoS, die Produkte der ECN 7000-Serie und die NES-Systemsoftware werden Energieversorger in die Lage versetzt, ein skalierbares und sicheres "Festnetz" zu schaffen, in dem keine manuelle Datenerfassung mehr notwendig ist und dessen in die Jahre gekommenen AMR-Messgeräte nach und nach durch NES- oder AMI-Messgeräte ersetzt werden können. Darüber hinaus können die von den AMR-Messgeräten erfassten Verbrauchsdaten innerhalb des ECN anderen ECoS-Apps zur Verfügung gestellt werden, die sie für eigene Berechnungen nutzen oder zur Verwendung durch den Verbraucher an Energiemanagementsysteme für Privathäuser übergeben können.
F: Warum sollte jemand einen bereits vorhandenen AMI-Zähler in das ECN integrieren wollen?
A: Bei AMI-Systemen werden die vom AMI-Messgerät erfassten Daten zu Abrechnungszwecken an die Kopfstation geleitet, dem Hausbesitzer möglicherweise auch angezeigt, jedoch nicht zur lokalen Entscheidungsfindung am Netzrand verfügbar gemacht. Die Integration von AMI-Messgeräten in das neue ECN 7000 versetzt ECoS-Apps in die Lage, alle nur verfügbaren Daten aus diesen Zählern auszulesen und als Teil der Steueralgorithmen dieser Apps zu nutzen. Durch das ECN 7000 und ECoS können AMI-Zähler an Steuerungsentscheidungen im intelligenten Stromnetz beteiligt werden. Wenn die AMI-Zähler beispielsweise Spannung liefern, kann dies als Teil eines Algorithmus zur Spannungsoptimierung in Verbindung mit der Cap Bank-Steuerung verwendet werden.
F: Warum sollte jemand NES-Messgeräte im NES-System verwenden, wenn dafür auch beliebige intelligente Zähler in Frage kommen?
A: Für Energieversorger, die die Vorteile des intelligenten Stromnetzes an ihre Kunden weitergeben möchten, bieten NES-Messgeräte nach unserer Überzeugung einzigartige Möglichkeiten. Die meisten intelligenten Zähler bieten nur AMI-Funktionen wie z. B. nutzungszeitabhängige Abrechnung. Über AMI-Funktionen hinaus liefern NES-Messgeräte zudem eine Fülle von Informationen zu Status und Funktionstüchtigkeit des Netzes, z. B. Blindleistung, Spannung, Phasenstrom, Leistungsfaktor, Frequenz und Klirrfaktor, und dies zu einem Preis, der nur mit AMI-Funktionen ausgestatteten intelligenten Zählern durchaus Konkurrenz macht. Darüber hinaus bieten NES-Messgeräte im Zusammenspiel mit der ECoS NES-Datenkonzentrator-App einen automatischen Topologieverwaltungsdienst, der die Verbindung zwischen den Messgeräten und den Niederspannungstransformern "kartografisch" darstellt. Diese Informationen bilden eine unverzichtbare Komponente beim Lastmanagement der nächsten Generation sowie von Anwendungen zur automatisierten Verteilung in Mikronetzen. NES-Messgeräte sind und bleiben ein sehr wichtiges Angebot innerhalb des NES-System und sind auf dem Markt sehr erfolgreich.
F: Arbeiten Produkte der ECN 7000-Serie auch mit nicht Powerline-fähigen Produkten zusammen?
A: Allerdings. Die Produkte der ECN 7000-Serie beinhalten eine Vielzahl von serienmäßigen und optionalen HF-, draht- und Powerline-gestützten Schnittstellen. Darüber hinaus bieten Produkte der ECN 7000-Serie offene, dokumentierte Hardware- und Software-Schnittstellen, die es anderen Anbietern erlauben, beliebige Netztypen in das ECN-Produkt und die ECoS-Plattform zu integrieren.
Die Verwendung des Niederspannungsnetzes als Powerline versorgt jedoch den ECN 7000 mit wichtigen Informationen, die von Energieversorgern benötigt werden, um das Lastmanagement der nächsten Generation und Anwendungen zur Automatisierung von Mikronetzen erfolgreich zu implementieren. Die ECoS NES-Datenkonzentrator-App bietet im Zusammenspiel mit NES-Einheiten und -Messgeräten auf der Niederspannungs-Powerline einen automatischen Topologieverwaltungsdienst, der die Verbindung zwischen den Messgeräten und den Niederspannungstransformern "kartografisch" darstellt – dies ist etwas, was HF-Geräte nicht können, da sie das Stromnetz umgehen.
F: Wie fügen sich ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie in Relation zu Echelons LonWorks® Infrastruktur-Produktlinie ein?
A: ECoS ist eine funktionelle Software-Infrastruktur zur Erstellung von Anwendungen für intelligent verteilte Steuerungen, die mit jedem Gerät interagieren, unabhängig vom Kommunikationsprotokoll und Transportmedium, so auch in LonWorks-Netzen, um nur ein Beispiel zu nennen. Die LonWorks-Plattform ermöglicht die schnelle Entwicklung unterschiedlichster intelligenter Geräte, die in Steuerungsnetzen kooperativ agieren, um die Betriebseffizienz zu verbessern und Lebenszykluskosten zu senken. ECoS sitzt in der Steuersysteme-Hierarchie eine Ebene höher. ECoS kann eine Schnittstelle zu LonWorks-Netzen und anderen Gerätenetzen bilden, aber auch zu nicht vernetzten Geräten. Mit ECoS werden Daten in einem gemeinsamen Framework präsentiert – eine einzige Sprache, die es Entwicklern erlaubt, Apps ohne jede Kenntnis der zugrunde liegenden Netze zu schreiben. ECoS schafft die Barrieren zwischen Geräten, Netzen und Anwendungen ab, um Entwicklungen zu beschleunigen und Innovation zu fördern.
F: Wie fügen sich ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie in Relation zu Echelons i.LON® SmartServer-Produkten ein?
A: ECoS setzt SmartServer und andere wichtige Echelon-Technologien ein und macht sie für die besonderen Anforderungen des intelligenten Stromnetzes nutzbar.
F: Ersetzen die Produkte der ECN 7000-Serie die Echelon SmartServer-Produkte im Bereich der kommerziellen Lastmanagement-Anwendungen?
A: Nein. Das heute angekündigte Produkt der ECN 7000-Serie zielt auf Anwendungen für intelligente Stromnetze ab.
F: Ersetzen die Produkte der ECN 7000-Serie die Echelon SmartServer-Produkte im Bereich der intelligenten Straßenbeleuchtung?
A: Nein. Der SmartServer ist auch weiterhin eine ideale Lösung für Städte, die ihre Kosten für Straßenbeleuchtung in den Griff bekommen möchten, aber auch für Energieversorger, deren Straßenlampen durch dedizierte Verteilungstransformer versorgt werden. Für Energieversorger, die verwaltete Straßenbeleuchtungsdienste bereitstellen und über ein und denselben Transformer Straßenlampen und Privathaushalte versorgen, stellt die ECN 7000-Serie mit einer entsprechenden ECoS-App eine sehr kostengünstige Möglichkeit dar, um intelligente Straßenbeleuchtungsdienste einzusetzen.
F: Wird der SmartServer in Zukunft unter ECoS laufen?
A: Zum jetzigen Zeitpunkt möchten wir keine neuen SmartServer-Produkte ankündigen.
Energieversorger und Fremdentwickler
F: Sind ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie eine Spezialentwicklung für Duke Energy?
A: Nein. ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie sind das Ergebnis einer fast 10-jährigen Erfahrung auf dem Markt für intelligente Stromnetze und setzen die Rückmeldungen von Kunden und Partnern aus der ganzen Welt um, darunter auch Duke Energy.
F: Interessieren sich außer Duke Energy noch weitere Kunden für die Produkte der ECN 7000-Serie?
A: Heute geben wir Duke Energy als unseren ersten Kunden bekannt. Wir haben vor Kurzem damit begonnen, das Produkt anderen Energieversorgern und Partnern zu präsentieren, und wir sind mit der bisherigen, positiven Reaktion sehr zufrieden. Zum jetzigen Zeitpunkt möchten wir keine weiteren Kunden nennen.
F: Sind europäische Kunden an den Produkten der ECN 7000-Serie interessiert?
A: Ja, auf jeden Fall. Energieversorger weltweit nehmen alle die gleichen, neuen Anforderungen wahr, die jetzt an ihre Stromnetze gestellt werden. Wie die Unterstützung durch einige wichtige europäische Energieversorger und deren Teilnahme an der ECoS-Plattform und der heutigen ECN-Produkteinführung deutlich gezeigt hat, haben der Bedarf für eine intelligent verteilte Steuerung am Netzrand sowie für die von der ECoS-Plattform und den Produkten der ECN 7000-Serie ermöglichten Lösungen weltweite Relevanz.
F: Auf welche Art von Partnern zielen Sie ab?
A: Einen intelligenten Überwachungs- und Steuerungspunkt am Verteilungstransformer zu haben, ist eine unglaublich wertvolle Ressource und eine zentrale Anforderung für unterschiedlichste Anwendungen. Wir haben bereits Gespräche mit verschiedensten Unternehmen geführt, die Produkte und Anwendungen anbieten, um das Stromnetz intelligent, effizienter und zuverlässiger zu machen, und haben begeisterte Reaktionen erhalten.
ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie bilden eine gemeinsame Plattform, die es Anwendungen unterschiedlicher Anbieter ermöglicht, zusammenzuarbeiten und ein intelligenteres Stromnetz bereitzustellen.
Es gibt eine Vielzahl von Geräten und Anwendungen, die von ECoS und den Produkten der ECN 7000-Serie profitieren können und somit natürliche Partner für uns darstellen, mit denen sich eine Zusammenarbeit anbietet:
- Anbieter von Systemen für Verteilungsmanagement (Distribution Management Systems, DMA), Verteilungsautomatisierung (Distribution Automation, DA) sowie Überwachungssteuerung und Datenerfassung (Supervisory Control and Data Acquisition, SCADA). Solche Unternehmen können mit ECoS und den Produkten der ECN 7000-Serie tiefer in das Stromnetz vordringen und auf detailliertere Daten zugreifen.
- Softwareunternehmen. ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie stellen für Softwareanbieter eine Gelegenheit dar, um Analysefunktionen innerhalb des Stromnetzes zu verteilen und darin einzubetten.
- Hersteller von Stromnetztechnik (Transformer, Kondensatorbatterien, Recloser, Mittelspannungssensoren usw.). Mit ECoS und den Produkten der ECN 7000-Serie erhalten solche Unternehmen eine Plattform zur Überwachung und Verwaltung ihrer Produkte sowie zur Integration von Daten- und Steuerungsmöglichkeiten für die Bereitstellung verschiedenster Anwendungen.
- Anbieter von Lastmanagement-Lösungen. Solchen Unternehmen bieten ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie den idealen Ansatzpunkt, um Apps für das Lastmanagement der nächsten Generation zu implementieren, die Interaktionen zwischen Privathaushalten und Geräten auf dem Transformer berücksichtigen und zugleich maximalen Schutz für das Stromnetz bei nur minimalen Auswirkungen auf den Kunden bieten.
- In Privathaushalten installierte Geräte und Systeme. ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie bilden einen einzigen, gemeinsamen Intelligenzpunkt für die Interaktion mit verschiedenen Geräten und Steuereinheiten im Privathaushalt und im Bereich des Niederspannungsnetzes.
- Elektrofahrzeuge und Ladegeräte. ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie liefern Ladegeräten für Elektrofahrzeuge an der richtigen Stelle im Stromnetz die jeweils benötigten Daten, damit sie diese Ladevorgänge intelligent verwalten und dadurch eine Überlastung des Niederspannungsnetzes verhindern können.
- Straßenbeleuchtung und kommunale Dienste. Indem sie eine einheitliche Plattform für verschiedenste Anwendungen bereitstellen, verändern ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie die Kostenrechnung für die Einführung intelligenter Straßenbeleuchtungsanwendungen oder verteilter Sensoren als Teile einer "intelligenten Stadt". Für solche Systeme muss keine eigene, dedizierte Infrastruktur mehr eingerichtet werden, sie können stattdessen mit intelligenten Geräten und ECoS-Apps realisiert werden.
- Systemintegratoren und Anwendungsentwickler. Indem ECoS und ECN 7000 die Grenzen zwischen Geräten und Systemen verschwinden lassen und alle Daten in einem gemeinsamen Format bereitstellen, schaffen diese Produkte eine Plattform für Innovationen im intelligenten Stromnetz, genau wie Anwendungsframeworks dies für Smartphones taten.
Es gibt noch viele weitere potenzielle Anwendungsmöglichkeiten und Partner. Wir planen, dieses Partnernetz aggressiv auszuweiten und unsere Anwendungslösungen weiter auszubauen, um unseren Kunden noch mehr Nutzwert bieten zu können.
F: Wann wird das ECoS-Toolkit so weit sein, dass Entwickler die ersten Anwendungen schreiben können?
A: Wir haben zunächst mit einer kleineren Gruppe von Anwendungsentwicklern die Arbeit aufgenommen und beabsichtigen, das Programm bis zum Ende des Jahres auf eine breitere Basis zu stellen.
F: Was soll das ECoS SDK kosten?
A: Nichts. Echelon stellt das ECoS SDK kostenlos zur Verfügung. Zur weiteren Förderung von Produktivität und Innovation setzt unser SDK auf Eclipse auf, die weltweit am häufigsten eingesetzte quelloffene Entwicklungsplattform.
F: Gibt es irgendwelche Lizenzierungsbeschränkungen, Gebühren oder Tantiemen?
A: Nein. ECoS und die Produkte der ECN 7000-Serie sind vollkommen offen.
F: Welche Art von Support wird Echelon Entwicklern anbieten?
A: Echelon beabsichtigt, ein breites Spektrum an Schulungs- und Support-Programmen anzubieten.
Preise und Verfügbarkeit
F: Wann beginnt die Auslieferung der ECN 7000-Serie?
A: Die ersten Einheiten zur Erprobung im Feldeinsatz sollen Ende 2010 ausgeliefert werden. Die Auslieferung der ersten Produktionseinheiten soll Mitte 2011 beginnen.
F: Warum haben Sie dieses Produkt vor dem allgemeinen Verfügbarkeitsdatum präsentiert?
A: Aus zwei Gründen: Zum einen liegt das Potenzial von ECoS im Partnernetz begründet, das von ihm profitiert. Wir möchten jetzt mit unseren Partnern zu arbeiten beginnen, damit wir zum Auslieferungstermin möglichst viele ECoS-Apps verfügbar haben. Zum zweiten dauert der Prozess der Entscheidungsfindung und Evaluierung bei Energieversorgern recht lange. Viele Energieversorger und die für sie zuständigen Regulierungsbehörden denken bereits über Abrechnungsmöglichkeiten und AMI hinaus und richten den Blick auf die Schaffung eines zuverlässigeren, robusten und reaktionsschnelleren intelligenten Stromnetzes. Daher glauben wir, dass es jetzt Zeit für die Einführung von ECoS und der Produkte der ECN 7000-Serie ist, denn nur so können wir heute schon an diesen Diskussionen teilnehmen.
F: Wie sieht die Preisgestaltung aus?
A: Wir möchten zur Preisgestaltung noch nicht öffentlich Stellung nehmen.
Finanzen
F: Inwieweit ändert sich durch diese Bekanntgabe Ihr Finanzausblick?
A: Überhaupt nicht, da wir Finanzprognosen nur vierteljährlich abgeben und entsprechende Einkünfte erst Ende 2011 entstehen werden.
F: Welche Bruttomargen erwarten Sie?
A: Dazu möchten wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern.
Auftrag von Duke
F: Welches Volumen hat der Duke-Auftrag?
A: Der Erstauftrag beläuft sich auf ungefähr 14,5 Millionen US-Dollar, die optionale ECN-Peripherie nicht inbegriffen.
F: Was bedeutet "die optionale ECN-Peripherie nicht inbegriffen"?
A: Je nach geplantem Standort wird jedes ECN 7000 mit zusätzlichen Peripheriegeräten ausgerüstet, z. B. mit EVDO-Modems für Kommunikation in Mobilfunknetzen, Wi-Fi für die Anbindung an Wireless-Geräte oder nahegelegene ECN 7000, Montagehalterungen für Mast- oder Padmount-Montage usw. Die genaue Zusammenstellung der benötigten ECN-Peripheriegeräte ist gegenwärtig noch nicht bekannt und wird daher zu einem späteren Zeitpunkt bestellt.
F: Wie viele Einheiten umfasst die Duke-Bestellung?
A: Die Anzahl der bestellten Einheiten wird von uns nicht offengelegt.
F: Nach welchem Zeitplan wird der Auftrag ausgeführt?
A: Wir rechnen mit der Auslieferung der ECN-Einheiten zur Erprobung im Feldeinsatz ab Ende 2010. Die Auslieferung der ersten Produktionseinheiten ist für die zweite Jahreshälfte 2011 anvisiert. Alle Lieferungen aus dem Erstauftrag sollen bis Mitte 2013 abgeschlossen sein.
F: Was bedeutet es, wenn gesagt wird, dass dieser Auftrag unter den bestehenden Langzeit-Liefervertrag fällt?
A: Der im August 2009 zwischen Duke Energy und Echelon abgeschlossene Langzeit-Liefervertrag gibt Duke Energy das Recht, Produkte für alle von ihm versorgten Gebiete zu kaufen. Dies bedeutet, dass Duke auch zum Kauf des ECN 7000 für alle diese Gebiete berechtigt ist. Derzeit versorgt Duke Energy etwa vier Millionen Kunden in fünf Bundesstaaten (Nordkarolina, Südkarolina, Indiana, Ohio und Kentucky) mit Strom.
Über die Echelon Corporation
Die Echelon Corporation (NASDAQ: ELON) spielt eine Vorreiterrolle bei der weltweiten Transformation des Stromnetzes in ein intelligentes, kommunizierendes Energienetz, das Versorger mit ihren Kunden verbindet, die Vernetzung von Alltagsgeräten ermöglicht und energiebewusste Wohnhäuser und Gewerbeimmobilien entstehen lässt, die auf Lastveränderungen im Netz reagieren.
Echelons NES-System – die Netzinfrastruktur für das intelligente Stromnetz – ermöglicht dezentralisierte, flexible Regelungsanwendungen und Geräte, die für ein ausgezeichnetes Einsatzverhalten und höchstmögliche Betriebs- und Ausfallsicherheit sorgen. Über die ECoS-Plattform können nicht nur alle Geräte unabhängig vom Protokoll mit allen Netzen verbunden werden, die in die lokale Entscheidungsfindung einbezogen werden sollen, sondern auch über fast jedes IP-Netz sicher an die IT-Systeme des Unternehmens angeschlossen werden. NES stärkt die Konkurrenzfähigkeit der Versorger, senkt die Betriebskosten, bietet erweiterte Dienste und unterstützt den Verbraucher bei der Verwaltung und Senkung seines gesamten Strombedarfs.
Die LonWorks® Infrastructure-Produkte von Echelon erweitern das intelligente Netz auf intelligente Gebäude-, Heim- und andere Systeme, indem sie Millionen von energieeffizienten Alltagsgeräten von Tausenden von Herstellern mit Energie versorgen und sie miteinander, mit dem Stromnetz und dem Internet verbinden. LonWorks-basierte Produkte arbeiten zur Überwachung und Senkung des Energieverbrauchs vernetzt. Sie sorgen für Kosteneinsparungen und die Steigerung von Produktivität, Service, Qualität, Sicherheit und Benutzerkomfort in den Netzen von Versorgern, städtischen Einrichtungen, Gebäuden, in der Industrie, im Transportbereich und bei Heimnetzwerken.
Weitere Informationen zu Echelon finden Sie unter http://www.echelon.de.
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Echelon, LonWorks und das Echelon-Logo sind eingetragene Marken der Echelon Corporation in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern. Andere hierin erwähnte Namen von Produkten oder Dienstleistungen sind Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer.
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